Wer einen Altbau kauft, muss mit Baumängeln rechnen. Welche Bauteile hiervon häufig betroffen sind ergab eine Umfrage des Verbandes Privater Bauherren e. V..

Die Umfrage ergab bei Neubauten folgende Ergebnisse:

Mängel im Bereich Keller und Dämmung 87 %

Mängel im Bereich Wärmedämmung 73 %

Mängel im Bereich Außenwände 60 %

Mängel im Bereich Dach 48 %

Mängel im Bereich Haustechnik 33 %.



Für Altenbauten ergab die Mängelverteilung folgende Ergebnisse:

Mängel im Bereich Haustechnik 73 %

Mängel im Bereich Wärmedämmung 70 %

Mängel im Bereich Keller und Dämmung 68 %

Mängel im Bereich Dach 56 %

Mängel im Bereich Außenwände 33 %.



(Quelle: Verband Privater Bauherren)

Diese Umfrage zeigt deutlich, dass beim Kauf oder beim Bau von Immobilien auf die Qualität der Bauausführung geachtet werden muss. Bei Problemen ist hier die Unterstützung eines unabhängigen Sachverständigen hilfreich und meistens notwendig.
Auch bei der Anmietung von Wohnraum und insbesondere von Gewerbeflächen ist eine fachliche Bewertung der technischen Anlagen durchzuführen. Zum Beispiel können durch eine nicht mehr zeitgemäße Elektroinstallation alle anderen Anlagen der Haus- und Kommunikationstechnik in ihrer Funktion massiv beeinträchtigt werden können.
Fazit: Die Beurteilung der Anlagen durch einen unabhängigen, erfahrenen und qualifizierten Sachverständigen schützen Hauskäufer, Investoren, Mieter und Gewerbetreibende gleichermaßen vor Schäden. In Relation zu den möglichen hohen Folgekosten durch Schäden oder einem Fehlkauf ist die Investion in einen Sachverständigen überschaubar und lohnenswert.




Kaum Netzausfälle in Deutschland